DWD Synoptische Übersicht Kurzfrist

29-04-2026 15:30
SXEU31 DWAV 291800

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Mittwoch, den 29.04.2026 um 18 UTC


SCHLAGZEILE:
Sonne satt bei einem böigen Ostwind im Südwesten. Nächte abnehmende Frostgefahr.
Bei anhaltender Trockenheit zunehmende Waldbrandgefahr.

Synoptische Entwicklung bis Freitag 06 UTC
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Aktuell ... scheint die Sonne nahezu deutschlandweit und daran ändert sich auch
am

Donnerstag ... und am

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Synoptische Entwicklung bis Samstag 06 UTC

Freitag ... nichts (keine Änderung zur Frühübersicht). Abseits lockerer
Wolkenfelder im Nordosten dominiert die Farbe "Blau" und es bleibt durchweg
trocken. Warnrelevant ist der Ostwind, der im Tiefland dem Tagesgang folgend zum
Mittag/Nachmittag im Südwesten jeweils sein Maximum erreicht (heute im Saarland
und im südlichen Oberschwaben Bft 6 bis 7, am Donnerstag im Saarland sowie
zwischen Schwäbischer Alb und Allgäu wiederholt Bft 7 und zum Freitag unter die
Warnschwelle abschwächend). Im exponierten Bergland Südwestdeutschlands schwächt
sich der böige Ostwind nur geringfügig ab mit wiederholt auftretenden markanten
Böen (Bft 8), im Hochschwarzwald in der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag
tagsüber auch Bft 9. Im Nordosten kommt der Wind meist nur schwach aus
unterschiedlichen Richtungen daher.

Nennenswert auch der Frost, der als Luftfrost (Warnung bereits ausgegeben) in
der Nacht zum Donnerstag im gesamten Osten auftritt (östliche Sachsen auch
mäßiger Frost bis -6 Grad), in der Nacht zum Freitag nur noch regional im Osten
und Süden und in der Nacht zum Samstag am direkten Alpenrand erwartet wird. Auch
der Frost in Bodennähe, der anfangs noch fast deutschlandweit auftritt (Nacht
zum Donnerstag im Osten mäßig, Richtung Lausitz örtlich auch streng mit Minima
um -10 Grad!) zieht sich bis in die Nacht zum Samstag in den Süden und Osten
zurück, sonst bleibt es nachfolgend frostfrei.

Tagsüber erfolgt eine konstante Erwärmung von 13 bis 23 Grad (heute Nachmittag
und am Donnerstag) auf 22 bis 26 Grad zum Freitag.

Die trockenen Verhältnisse im Zusammenspiel mit dem Wind münden heute im Süden
in eine hohe Waldbrandgefahr, die zum Donnerstag in Richtung Oberschwaben die
höchste Stufe (sehr hoch) erreicht und auch am Freitag andauert. Bei Entzündung
muss bei einem böigen Ostwind tagsüber teils mit rascher Brandausbreitung
gerechnet werden.


Modellvergleich und -einschätzung
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Die Numerik kann nicht anders, als dem genannten Ablauf unisono zuzustimmen.


Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Helge Tuschy