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DWD Synoptische Übersicht Mittelfrist
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S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T ausgegeben am Samstag, den 13.03.10 um 10.30 UTC Zeitweilige Niederschläge, bei fortschreitender Milderung nur anfangs noch Schnee. Im Küstenbereich und im Bergland Sturmböen möglich. __________________________________________________________ Synoptische Entwicklung bis zum Samstag, den 20.03.10 Zwischen einem Langwellenrücken über Westeuropa, der auch eine Bodenhochdruckzone stützt, und tiefem Druck über dem nordöstlichen Europa liegt Mitteleuropa in einer nordwestlichen Anströmung, mit der am Dienstag noch Meereskaltluft in den Vorhersagebereich geführt wird. Der Langwellenrücken läuft dann zur Wochenmitte unter Verkürzung seiner Wellenlänge und deutlicher Abflachung über Mitteleuropa nach Südosten, während sich gleichzeitig über Westeuropa ein neuer Langwellenrücken aufbaut. Dabei setzen sich mit einer westlichen Windkomponente mildere Luftmassen durch, die anfangs vor allem im Südwesten, später in großen Teilen des Vorhersagebereichs unter antizyklonalem Einfluss liegen. Am Samstag wandert der westeuropäische Langwellenrücken über Mitteleuropa ostwärts, womit von Westen Fronten aus der atlantischen Frontalzone auf Deutschland übergreifen, gleichzeitig kann in den Nordosten Deutschlands gestützt durch einen sich über Nordeuropa ausbildenden Hochschwerpunkt neuerlich skandinavische Kaltluft eindringen. __________________________________________________________ Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs Die letzten Modellläufe sind bis Freitag ähnlich und setzen bei einer westlichen Windkomponente auf eine fortschreitende Milderung. Die im aktuellen Modelllauf am Freitag über Skandinavien sich abzeichnende stärkere Antizyklogenese ist neu und war in den Vorläufen nicht simuliert. __________________________________________________________ Vergleich mit anderen globalen Modellen Die großräumige Zirkulation ist bis Freitag sehr ähnlich. ECMF und GFS simulieren dann ein Übergreifen der atlantischen Frontalzone auf Mitteleuropa, GME beläßt den Langwellentrog vor der westeuropäischen Küste und entwickelt eine Südwestanströmung, mit der sehr milde Luftmassen heran geführt werden. Ein Hochschwerpunkt über Skandinavien am Ende des Vorhersagezeitraumes ähnlich der ECMF-Lösung wird bei anderen Modellen nicht simuliert. __________________________________________________________ Bewertung der Ensemblevorhersagen Die Ensemblevorhersagen werden nur einem Cluster zugewiesen und zeigen im Mittel eine weitgehend geglätte südwest- bis westliche Anströmung. Die im operationellen ECMF-Lauf simulierte Antizyklogenese über Skandinavien am Ende des Vorhersagezeitraumes ist nicht erkennbar. _________________________________________________________ Wahrscheinlichkeiten fuer signifikante Wettererscheinungen Am Dienstag werden vor allem im Nordosten und in Alpennähe Schneefälle erwartet, in Alpennähe bis 10 cm in 12 Stunden möglich. Sturmböen sind ab Donnerstag im Küstenbereich und in höheren Berglagen möglich. Signifikante Regenmengen werden nicht erwartet. ________________________________________________________ Basis fuer Mittelfristvorhersage MosMix, EPS ________________________________________________________ VBZ Offenbach / Dipl. Met. Reinhard Graminski Quelle: DWD |
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