Wetterlage

Letzte Aktualisierung: 30.04.2016, 06.21 Uhr

Im Osten und Südosten überwiegt noch Hochdruckeinfluss, während der Nordwesten und Westen von den Ausläufern eines Tiefs über der Nordsee beeinflusst wird. In weiterer Folge macht sich auch im Süden zunehmend Tiefdruckeinfluss breit. 

Zunächst gibt es im Süden bei oft nur geringer Bewölkung gebietsweise leichten Frost bis -2 Grad. Von der Mitte bis in den Süden herrscht vielfach Bodenfrost.

Außerdem fällt vor allem im Westen und Nordwesten zeitweise Regen. Im weiteren Tagesverlauf weiten sich die schauerartigen Regenfälle auf den Südwesten und die mittleren Landesteile aus. Zum Nachmittag muss zunächst im Südwesten und zum Abend über dem Süden ausgreifend weiter nach Südosten mit einzelnen Gewittern gerechnet werden. Dies können zum Teil auch kräftiger ausfallen und mit kleinkörnigem Hagel und Sturmböen (Bft. 8 bis 9) aus West verbunden sein. Auch über der Mitte sind einzelne kurze Gewitter nicht ausgeschlossen.

Gleichzeitig setzen im Südwesten spätnachmittags und abends teils länger anhaltende und gebietsweise schauerartig verstärkte Regenfälle ein. Dabei können vom Pfälzer Wald bis zum Schwarzwald vereinzelt die Warnschwellen für Stark- und Dauerregen überschritten werden. 12 stündig aufsummiert muss bis in die zweite Nachthälfte hinein mit Niederschlagsmengen zwischen 20 und 30 l/qm gerechnet werden. Lokal eng begrenzt sind auch noch größere Niederschlagssummen möglich. Auch in den Staulagen von Hunsrück und Eifel sind größere Niederschlagsmengen möglich. Es bestehen allerdings insgesamt noch Unsicherheiten über die genaue räumliche Verteilung der Niederschlagsmaxima. Wenn gesicherte Erkenntnisse bestehen, erfolgt im Tagesverlauf eine entsprechende Warnung.

In höheren Mittelgebirgslagen sind in der Nacht einzelne starke Böen (Bft 7, um 60 km/h) aus Nord bis Nordost möglich.


Quelle: DWD
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