Wetterlage
 VHDL54 DWOG 290810

Wetterlage



Deutschland liegt im Bereich einer Tiefdruckzone mit geringen Luftdruckgegensätzen. Dabei bleibt in der Mitte und im Süden sehr warme und labil geschichtete Luft mit hoher Gewitterwahrscheinlichkeit wetterwirksam. Im Norden ist die Luftmasse weniger labil mit entsprechend geringerer Gewitterwahrscheinlichkeit. Heute früh treten in der Mitte und im Süden noch lokal Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel auf. Gebietsweise hält sich in der Mitte und im Süden teils dichter Nebel. Tagsüber lebt die Gewittertätigkeit rasch wieder auf, so dass schon am Vormittag erneut Gewitter entstehen, die im weiteren Tagesverlauf auch unwetterartig ausfallen können mit heftigem Starkregen bis 40 mm in kurzer Zeit, Sturmböen bis 90 km/h und größerem Hagel. Auch extremer Starkregen um 50 mm ist möglich. Besonders von den Gewittern betroffen ist ein Streifen, der im Westen von Nordbaden, der Saar und die Eifel bis zum Niederrhein reicht und der sich im Osten bis an die Neiße und zum Oderbruch, sowie zum Erzgebirge und in die Oberpfalz erstreckt. Auch im übrigen Ostbayern muss mit starker Gewitteraktivität gerechnet werden. In Teilen Brandenburgs besteht tagsüber eine starke Wärmebelastung infolge Tageshöchstwerten um 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. In der Nacht zu Mittwoch lassen die Gewitter nur langsam nach, so dass bis in die zweite Nachthälfte mit teils heftigem Entwicklungen gerechnet werden muss. Im Osten greifen die Gewitter dann auch bis nach Mecklenburg-Vorpommern aus. Bei Aufklaren bildet sich wieder gebietsweise Nebel.



Letzte Aktualisierung: 29.07.2014, 10.10 Uhr



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Quelle: DWD
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