Thema des Tages
wwWW Der ausgebildete Wetterfrosch weiß sofort, dass es sich hier um die Verschlüsselung des Wetters der letzten ein, drei oder sechs Stunden handelt. Heute aber spielen wir Teekesselchen und interpretieren das Thema des Tages als weltweites WeihnachtsWetter. Bei welchem Wetter müssen/werden also unsere Urlauber oder die Christen auf anderen Kontinenten sich weihnachtlich einstimmen. In Skandinavien und dem europäischen Teil Russlands herrscht meist Dauerfrost mit Höchstwerten, die teils unter -20 Grad bleiben. Nachts geht das Quecksilber auf bis zu -30 Grad zurück. Und in der Tat, weihnachtlich glänzt dort der Wald, wenn auch im Baltikum und Teilen Russlands nicht unbedingt unter Schneemassen. Schnee gibt es auch in den Alpen, aber unter 2000 Metern ist der eher nicht erwähnenswert. Aber das dürfte sich noch in Bälde ändern. Im Mittelmeerraum scheint die Sonne bei 13 bis 18, im Osten bis 23 Grad. Nachts allerdings sind nur die küstennahen Bereiche frostfrei. Wer sich in die Sahara verirrt hat, findet dort Maxima bis 22 Grad, aber örtlich frostige Frühtemperaturen. Nach Süden zu ist es in Afrika tagsüber meist über 30, örtlich, ganz im Süden über 40 Grad. Nur an den Küsten stellt man dort den Weihnachtsbaum bei Werten unter 30 Grad auf. In Nordamerika gibt es viel Sonne und im Kanada überall Schnee, in den USA meist nur auf den Bergen. An der Ost- und Westküste der USA finden wir Höchstwerte zwischen 15 Grad im Norden und 25 Grad im Süden im Landesinneren in den Niederungen teilweise Dauerfrost. Wer es gern ganz kalt hätte, dem bietet der Norden Kanadas Höchsttemperaturen bis zu -40 Grad. Nachts wird es in den Regionen der Polarnacht natürlich kaum kälter. In Mittelamerika leuchtet der Weihnachtsbaum bei Temperaturen um 30 Grad. Im sommerlichen Südamerika muss man schon bis zur Südspitze gehen, um außerhalb der kalten Westküsten bei weniger als 25 Grad Weihnachtsgefühle zu bekommen. In Südostasien ist Weihnachten bei 30 Grad selbstverständlich. Erst im südlichen Australien werden die 25 Grad nicht mehr überall erreicht. Nach Norden hin wird es in Asien natürlich kälter, im Norden Japans liegt bei Dauerfrost verbreitet Schnee.* Dipl.-Met. Christoph Hartmann Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 25.12.2014 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Quelle: DWD
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